Die drittwichtigsten Tiere in unserem Ökosystem

Die Bienen

(Wild-)Bienen sind faszinierende Wesen und gleichzeitig das drittwichtigste Tier in unserem Ökosystem für Bestäubung. Die meisten Kinder und Jugendlichen kennen Bienen - jedoch dann leider oft nur durch die Angst vor dem plötzlichen Stich. Dies lässt Bienen oft unberechenbar erscheinen. 

Jedoch können wir bei einem artgerechten und rücksichtsvollem Umgang, auch mit und von den Bienen etwas lernen. Kinder, Jugendliche und Erwachsene können durch Beobachtung und Arbeit an den Bienen Zusammenhänge zwischen Biene, Mensch und Natur selbst entdecken. Sie lernen unmittelbar die Bedeutung der Bienen für den Erhalt der biologischen Vielfalt kennen und können so Umweltkompetenzen erwerben. Die Besonderheit liegt demnach in einer interaktiven Wissensvermittlung. 

Die Arbeit mit den Bienen beinhaltet Methoden der Natur- und Erlebnispädagogik und verbindet unteranderem einige Ziele des Abkommens Bildung für nachhaltige Entwicklungwie Klimaschutz, Leben am Land und hochwertige Bildung.

  • Umweltkompetenz: Menschen lernen durch die Arbeit mit Bienen die Bedeutung von Bienen für die Natur kennen und erwerben Umweltkompetenzen.

    Interaktive Wissensvermittlung: Durch Beobachtung und Arbeit an den Bienen erlernen Menschen Zusammenhänge zwischen Biene, Gesellschaft und Natur selbst.

    Verantwortung: Die Arbeit mit den Bienen fördert ein Gefühl der Verantwortung und Selbstwirksamkeit, da sie für das Wohlergehen der Bienen sorgen müssen.

    Natur- und Erlebnispädagogik: Die Arbeit mit Bienen nutzt Methoden der Natur- und Erlebnispädagogik, um das Verständnis für die Natur zu fördern.

    Nachhaltige Entwicklung: Die Arbeit mit Bienen unterstützt Ziele der Bildung für nachhaltige Entwicklung wie Klimaschutz, Leben am Land und hochwertige Bildung.

    Insgesamt bietet die Arbeit mit den Bienen eine ganzheitliche Erfahrung, die körperliche, geistige und emotionale Gesundheit fördert und den Respekt vor Tieren und der Natur vermittelt.

    • Wissensvermittlung

    • Umweltkompetenz steigern

    • Aufbau von Selbstbewusstsein

    • Förderung von Verantwortungsbewusstsein

    • Angstreduktion

    • Aufbau von Selbstwirksamkeit/eigenaktiven Erfahrungen

    • Förderung von Empathie und Impulskontrolle

    • Förderung der Konzentrationsfähigkeit

    • Unterstützung der Grob- und Feinmotorik

    Die Ziele können je nach Bildungskontext und Teilnehmenden variieren und werden in der Planungsphase gemeinsam besprochen und festgelegt.

  • Gemeinsam mit den Erzieher*innen, Lehrer*innen und aber auch mit den Kindern und Jugendlichen erarbeiten wir, was wir im Rahmen der Bienenpädagogik und der gegebenen Zeit machen können.

    Ob dies die Themen wie imkerliche Tätigkeiten, Bienenwachs, Honig, Sinne der Bienen, Bestäubung oder Wildbienen sind. Ganz individuell können die Kinder und Jugendlichen durch spielerische, visuelle und kreative Angebote Wissen aufnehmen und einen Bezug zur Natur herstellen. Natürlich ist der/die Besuch/Arbeit am Bienenstand meist das Highlight und ermöglicht so das Lernen und Erfahren mit allen Sinnen.

    Aber auch mit Erwachsene oder Senioren kann die Bienenpädagogik durchgeführt werden. Hier wird genauso wie bei Kindergarten- und Schulklassen gemeinsam besprochen, was die Ziele sind und wie gemeinsamen Stunden aussehen könnten bzw. worauf der Fokus gelegt wird.

  • Die Bienen kamen erst in der Schulzeit in mein Leben. Durch ein Abschlussprojekt in der 9. Klasse der Montessori-Schule bin ich auf die Idee gekommen, einen bekannten Imker zu fragen, ob er mir das Bienenwesen und die Arbeit an und mit den Bienen näherbringend könnte. Dem stimmte er gerne zu und nach einem Jahr schenkte er mir zum Abschluss zwei Bienenvölker, um welche ich mit meiner Mutter versorgte. Mittlerweile haben wir 8 Bienenvölker, um welche wir uns gemeinsam kümmern. 

Viele Bienen sammeln Nektar auf einer Blütenpflanze
Nahaufnahme von Bienen beim Fliegen und Sammeln auf einer grünen Oberfläche.
Eine Person in einer Gartenumgebung hält eine Schwarmkiste und schlägt den Schwarm auf ein weißes Tuch.
Das Bild ist leer mit einem weißen Hintergrund.
Weiße, einfache Linienzeichnung einer fröhlichen, lachenden Katze auf schwarzem Hintergrund.
Weiße, stilisierte Blumenzeichnung auf schwarzem Hintergrund.

Welche Möglichkeiten gibt es?

Es besteht die Möglichkeit, individuelle Einzel- und Gruppenangebote zu schaffen, die sowohl im Rahmen eines Besuchs im Kindergarten oder in der Schule als auch während der Frühlings- und Sommermonate bei meinen Bienen in Arnstein durchgeführt werden können. Dies ermöglicht eine flexible Gestaltung entsprechend der individuellen Bedürfnisse und Interessen, einschließlich der Berücksichtigung von eventuellen Ängsten oder Einschränkungen sowie der pädagogischen Freiheit bei der Arbeit.

Ob die Angebote einmalig oder in einem wöchentlichen/monatlichen Zyklus stattfinden wird im gemeinsamen Gespräch entschieden.

Weiterhin gibt es die Möglichkeit auch Workshops zu spezifischen Themen zu buchen, wie beispielsweise Bienenwachskerzen gießen/ziehen. Dies kann in Rahmen von Kindergartenfesten, Tag der offenen Tür, etc. stattfinden. 

Weiße handgezeichnete Blumen auf schwarzem Hintergrund, stilisierte Gartendekoration.
Skizze eines Vogels, der auf einem Ast sitzt, mit Notizen rund um die Skizze.
Viele kleine gelbe Blüten an dünnen, geschwungenen Zweigen, unscharfer Hintergrund.

Worauf du dich freuen darfst

Ab 2026 möchte ich auch die Möglichkeiten für Bienen-AGs (Arbeitsgemeinschaften) in der Schule anbieten. In solchen Bienen-AGs können Schüler*innen wöchentlich sich mit der gesamten Pflege eines Bienenvolkes beschäftigen. So lernen Schüler*innen außerhalb des Klassenzimmers Verantwortung zu übernehmen, sowie die Bedeutung der Biene für unsere Umwelt kennen.  

Bei Interesse nehmt gerne Kontakt auf. Ich freue mich schon auf unsere gemeinsamen Projekte!